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Montag, 17. März 2008

Interview mit Oliver Knott

Erstmal zu deiner Person. Wie heißt du? wie alt bist du? woher kommst du? Als was arbeitetst du? Hast du neben dem Aquascaping noch weitere Hobbys?

Oliver Knott, 36 Jahre alt ,Geburtsort: Karlsruhe (Wohnhaft in Baden)

Hauptberuf: Selbstständiger Aquariendesigner, außerdem Projektleiter Präsentation-Livestock für die Kölle-Zoo Gruppe

Hobby: meine Freizeit gehört meiner Familie



Wann und wie hast du das erste Mal vom Aquascaping gehört und wann hat es dich selbst gepackt?

Habe mit 16 Jahren (1988) eine Lehre im Zoofachhandel begonnen und bin seit dieser Zeit in dieser Branche tätig. Schwerpunkt war immer die Aquaristik und mit dem ersten Buch von Takashi Amano (1994) fing ich mich an immer mehr in den Bereich bepflanzte Aquarien einzuarbeiten. 1999 besuchte mich Takashi Amano in dem Zoogeschäft wo ich damals als Betriebsleiter tätig war und dann war es um mich komplett geschehen insbesondere da ich mit als erster in Deutschland überhaupt seine Produkte verkauft habe.


Was macht Aquascaping für dich so interessant?

Die Abwechslung in der Gestaltung und die Entwicklung insbesondere bei Pflanzenaquarien vom Bepflanzen bis zum perfekten Wachstum.


Hast du einen bestimmten Lieblingsstil?

Ich versuche so oft wie möglich neue Sachen auszuprobieren um nicht immer in das Selbe Schema zurückzufallen. Deswegen würde ich mich eher als „Freestyler“ betrachten.


Hast du ein Lieblings Dekoelement, Lieblings fische oder -Pflanzen?

Deko: Außergewöhnliche Steinsorten und abstrakte feine Wurzelsorten, aber immer auf der Suche nach möglichst neuen Sachen.

Lieblingsfisch: ganz schwer kommt auf die Beckengröße an. Ich mag die natürlichen Fisch und Farbvarianten am liebsten wie Puntius denisonii für größere Becken oder verschiedene kleine Zwergrasbora oder Salmerarten für kleine Becken.

Pflanzen: Vordergrundpflanze liebe ich, besonders so außergewöhnliche wie Utricularia graminifolia. Lange meine Lieblingstengelpflanze war Ludwigia „Cuba“ oder Limnophila aromatica. Doch man kann fast jede Pflanze zum „scheinen“ bringen bei der richtigen Pflege und bei der richtigen Platzierung im Becken.


Woher holst du dir die Inspirationen für deine Aquarien?

Bei den weltweiten Wettbewerben rund um Aquariengestaltungen, insbesondere im Asiatischen Raum. Aus der Natur und aus meiner eigenen Phantasie.


Hast du irgendwelche Tips für Anfänger, z.B. wie gehst du gegen Algen vor?

Das wichtigste ist die richtige Auswahl der Pflanzen zum geplanten Becken, was Beleuchtung und Wasserwerte anbetrifft. Für Anfänger empfehle ich eigentlich immer erstmal mit einem „Schwachlicht“ Becken anzufangen und so Pflanzen wie Cryptocorynen und Moosen zu beginnen. Dort sind Algenprobleme relativ selten bzw. leicht in den Griff zu bekommen. Danach kann man sich immer noch an die „gehobene“ Klasse ranwagen.


Wie viele Becken hast du im Moment laufen? Wie viele schon in deinem Leben eingerichtet?

Zu Hause habe ich im Moment 3-4 kleine Becken zum testen von verschiedenen Pflanzen. In den verschiedenen Kölle-Zoo (6 Märkte) laufen im Moment ca. 4-5 Becken von mir die zum Großteil von dem Personal vor Ort gepflegt werden. Jedes Jahr richte ich zu Zeit ca. 50-60 Becken für den Langzeitbetrieb ein, dazu kommen noch an die 20-25 Kurzzeit-Messebecken dazu.

Insgesamt schätze ich habe ich seit meiner aktiven Laufbahn vor ca. 20 Jahren an die 1.000 Aquarien eingerichtet und zum Großteil auch selber gepflegt.



Welches sind deine größten Erfolge?

Der Gesamtsieg des AGA Contest 2004, erster Platz AGA 2005 und Platz 10 bei IAPLC (ADA) im Jahr 2005.


Hast du Vorbilder oder Leute die du sehr bewunderst?

Ganz klar Takashi Amano absolutes Ausnahmetalent und Wegbereiter der Naturaquaristik. Außerdem alle Aquariendesigner der Welt die Ihr Hobby mit soviel Leidenschaft und Engagement betreiben. Das macht Hoffnung für so manchen „Augenschmaus“ in der Zukunft.


Bei den großen Wettbewerben sieht man deutlich, dass die asiatischen Teilnehmer oft höher stehen als die aus dem Westen, wo denkst du liegt der Unterschied?


Da hat natürlich Takashi Amano schon einen großen Einfluss genommen. Sei es durch die breitere Streuung seiner Artikel in der Region und die damit verbundenen Erfolge in der Sparte. Außerdem haben die Asiaten alleine aus kulturellen Gründen wohl einen etwas anderen Bezug zur Natur bzw. dem gestalterischen Können. Ich bewundere die Asiatische Kultur und besonders in Japan das streben nach Perfektion. Allerdings denke ich werden die westlichen Länder in den nächsten Jahren aufholen können da man sich hier Jahr für Jahr immer mehr verbessert.

Wie sieht deine Planung für die Zukunft aus? Und wie denkst du wird sich das Aquascaping in der Zukunft entwickeln, welche Stile, Verbreitung, usw?


Ich für meinen Teil werde versuchen weiterhin die Leute für das Hobby Aquaristik zu begeistern. Auch wenn manche meine „Ausreißer“ in der Aquariengestaltung manchmal kritisieren, werde ich weiterhin versuchen auch bis an die Grenzen des Geschmacks zu gehen bzw. neue Sachen zu wagen. Wenn man darüber spricht und diskutiert dann kommt zumindest Bewegung in die Sache.

In Zukunft werden die kleineren Aquarien meiner Meinung nach weiterhin an Bedeutung gewinnen. Auch aus Energietechnischer Sicht und Kostengründen.
Den Stil werden wohl wieder die Asiaten vorgeben. Wobei es an jedem selber liegt ob er nicht einen eigenen unverwechselbaren Stil erfindet. Viel Erfolg dabei an Alle!


golfdealers.de

Sonntag, 9. März 2008

Oliver Knott beim NDR

Oliver Knott ist der wohl bekannteste Aquascaper im deutschsprachigen Raum. Mit viele Aquarien und Workshops in den Kölle-Zoo zentrale präsentiert er sich und seine Becken sehr gut.

Bei dem Aquascpaer Wettbewerb, der auch Weltmeisterschaft der Aquarien genannt wurde, hat er zwar nur einen Platz in der Top 10 gekriegt, jedoch hat er sein Becken trotzdem gut präsentiert, denn ein Team vom NDR war bei ihm um von ihm und dem Wettbewerb zu Berichten. Wer den Beitrag verpasst hat, kann sich das ganze hier auch noch angucken. Er ist zwar nicht lang, aber trotzdem interessant. Viel Spaß beim gucken!

Mittwoch, 5. März 2008

Einschreibung für International Aquatic Plants Layout Contest 2008

Es ist wieder soweit, die Einschreibungen für den größten Aquariumdesign Contest haben begonnen. Bis zum 31.5.2008 haben nun alle Zeit sich für den Contest einzuschreiben. Dabei müssen jedoch einige Dinge beachtet werden, wer daran denkt teilzunehmen sollte sich folgendes durchlesen.

Wie man sich denken ist der Wettbewerb nur für Süßwasseraquarien gedacht. Dabei ist aber egal, was für eine Art Becken es ist oder wie groß. Auch Biotopaquarien oder andere Pflanzenaquarien dürfen teilnehmen. Vorraussetzung ist jedoch, dass das Becken an keinem anderen Wettbewerb teilgenommen hat. Auch gibt es vorraussetzungen für Fotos, wie z.B. das Fotos nicht digital bearbeitet werden dürfen und in den Formaten JPEG oder TIFF gesendet werden müssen.
Es gibt noch einige Regeln mehr, die ihr euch auf der Anmeldung angucken könnt.

Natürlich gibt es auch wieder tolle Preise zu gewinnen, insgesamt 1.850.000 Yen (umgerechnet ca. 12000 €) Preisgelder, die auf 27 Gewinner verteilt werden und 100 Ehrungen für weitere "Winning Works".

Wer mitmachen will, dem gebe ich hier noch den Tip mit auf den Weg, dass ihr euch viel Zeit für das Foto, also die Präsentation nehmen solltet. Also, richtige Beleuchtung wählen, viele Fotos machen, scheiben putzen, Wasserwechsel vorher machen, Technik raus aus dem Becken und einen hochauflösenden Fotoapperat nehmen. Zu dem Thema Fotografie werde ich aber rechtzeitig nochmal eine kleine Einführung schreiben.

Sonntag, 27. Januar 2008

A Path to the Finished Aquarium

Bei dem stöbern im Internet bin ich mal wieder auf einen sehr interessanten Artikel gestoßen (A Path to the Finished Aquarium). Dieser ist verfasst von dem Meister persönlich, Takashi Amano, der den Weg von Anfang bis zum fertigen Aquarium aufzeigt, mit dem richtigen trimmen der Pflanzen und etwa allwöchentlichen Aufnahmen. Was den Artikel noch interessanter macht ist, dass es viele interessante Informationen rund um das Becken gibt, wie die Filterung, dem Licht oder dem beschneiden der Pflanzen. Verfasst ist der Artikel in Englisch, aber durch Google oder ähnliche Seiten kann man sich die Seite ja auch wörtlich übersetzen lassen, sodass man den Sinn wenigstens verstehen könnte. Hier biete ich euch mal ein paar Ausschnitte aus dem Artikel.


May 31st, 2005 (7th day)

A week from planting. Although half of the tank water was changed daily, the water still looked somewhat cloudy. The growth of stem plants was still sparse.



July 6th, 2005 (43rd day)

Five different types of fish: Neon Tetra, Scarlet Gem, Aplocheilichthys macrophthalmus, Red Phantom Tetra, and Inpaichthys kerri, are added taking the aquascape and the swimming space into consideration.



July 27th, 2005 (64th day)

Approximately one week after the 2nd trimming. New shoots are developing well and the leaves are getting smaller than the size at the initial planting time with repeated trimming.



Den ganzen Artikel mit vielen weiteren Infos, viel Text und einigen Bilder könnte ihr hier lesen.

Sonntag, 6. Januar 2008

Frohes Neues!

Nachdem ja nun einige Tage ohne Post von mir vergangen sind, was wohl vor allem daran lag, dass mein Computer die Feiertage leider nicht überlebte, wollte ich euch nun im Nachhinein nochmal frohe Weihnachten wünschen und ein schönes neues Jahr. Ich denke und hoffe, dass ihr alle die Tage genossen habt und jetzt mit frischem Elan ins neue Aquarisitsche Jahr 2008 einsteigen könnt.

Gleich zu Beginn hat uns das Online Aquarium Magazin von S. Karkus mit einer neuen Ausgabe des Januar 2008 ein paar schöne Artikel geliefert. Runterzuladen gibt es das Magazin natürlich wieder auf www.aquariummagazin.de
Wer noch was schönes Lesen will der sollte sich die Januar Ausgabe von dem kostenpflichtigen aber dafür gedruckten Aquarium Magazin "Amazonas" kaufen. Dort ist der zweite Teil von Oliver Knott über Takashi Amano, mit einem Bericht aus dessen "Nature Aquarium Gallery" veröffentlicht. Wer die letzte Ausgabe verpasst hat, kann diese hier nachbestellen, wobei ich dann auch die Ausgabe 8 des Dezember 2006 empfehlen kann, die als Hauptthema Naturaquarien hat.

Donnerstag, 20. Dezember 2007

Der wohl größte und vor allem erste Hersteller extra für Naturaquaristik-Aritkel, Aqua Design Amano, ist nun auch in Deutschland offiziell vertreten. Gegründet wurde die Firma ADA von dem Vater der Naturaquaristik, Takashi Amano, und breitet sich so langsam auf der ganzen Welt aus. Durch die hohe Qualität der Artikel mit perfekter Verarbeitung kosten diese zwar auch mehr aber es ist einfach mehr drin. Wie immer kann man sagen, wer mehr will muss auch mehr zahlen. Denn auch der Bodengrund von ADA ist zwar im Vergleich etwas teurer als normalen Boden, dafür hat er sich aber bei fast allen Aquascapern durchgesetzt und wird trotz des hohen Preis immer öfter auch hier in Deutschland benutzt.
Die Deutsche "Niederlassung" ist von den Gebrüdern Logemann eröffnet wurden, welche schon durch den Shop "Garnelenhaus" oder ihrem Wissen und ihren Seiten über Süßwassergarnelen bekannt sind. Neben der Produkpalette gibt es eine kleine Galerie von ADA Becken und zwei Schritt-für-Schritt Anleitungen zu einem ADA Becken.

Mich persöhnlich hat es sehr gefreut, dass es nun auch endlich ADA in Deutschland offiziell gibt. Das zeigt einfach, dass dieses Hobby immer mehr in Deutschland ankommt und dass immer mehr Leute von solchen Becken fasziniert sind.

Dienstag, 4. Dezember 2007

ADA Aquascape Einrichtungstipps


Ich bin auf der ADA Seite auf einen sehr schönen Führer gestoßen, der das Einrichten eines Aquascapes Schritt für Schritt erklärt. Auf sechs Seiten wird dem Leser gezeigt, wie man ein Amano typisches Becken einrichten kann. Das ganze ist mit interessanten Bildern sehr gut dargestellt und man kann sich den Führer als PDF Datein herunterladen und zur Not auch ausdrucken.
Das ganze ist zwar auf englisch, aber es ist gut geschrieben und für jeden, der etwas die Sprache beherscht, auch verständlich. Dieser Guide ist sowohl für Anfänger etwas, da das Einrichten und die Pflege wirklich Schritt für Schritt erklärt wird, aber auch für "Profis" ist es wieder schön zu sehen, wie Amano, oder seine Gehilfen, ein für ihn typisches Becken einrichtet. Anzusehen gibt es das ganze hier.

Dienstag, 20. November 2007

Der Iwagumi Stil

In der Naturaquaristik, also dem Aquascaping, ist die Stilrichtung des Iwagumi ein wesentlicher Bestandteil.Übersetzt heißt Iwagumi Steinformation (Iwa = Stein/Fels , gumi = Formation/Gruppe), also kann man sich schon denken, dass bei den Iwagumis nur Steine als Dekoration eingesetzt werden, Wurzeln oder ähnliches haben keine Verwendung. Dieser Stil kommt aus der japanischen Gartenkunst. Dort, wie auch insgesamt im Aquascaping, spielen die Steine die primäre Rolle bei der Gestaltung, denn die Anzahl der Steine und deren Positionierung sind die wichtigsten Bestandteile dieses Stils. Es gibt jedoch nicht nur eine Art des Iwagumis, sondern eine vielzahl, jedoch strahlen alle durch die Einfachheit enorme Ruhe aus.


Da der wichtigste Bestandteil die Positionierung und Auswahl der Steine ist, ist das Hardscape ( Aufbau von Bodengrund und Dekoration) ein enormer Bestandteil des Layouts. Die verschiedenen Stilrichtungen unterscheiden sich somit nur durch die unterschiedliche Anordnung und Anzahl der Steine.


Ein oft verwendeter Stil ist der Sanzon-Stil. Dies heißt frei übersetzt drei Türme (San = drei , zon = Turm), also kann man sich schon denken, dass es drei Hauptsteine gibt. Die Anordnung der Steine kommt aus dem Buddhismus, daher kommt es wohl, dass die Steine auch als Buddhas bezeichnet werden. Der zentrale Stein, der also auch den Blickpunkt auf sich reißen sollte, heißt chuusonskei (oder der große Buddha), die anderen beiden heißen kyoujiseki ( oder Nebensteine). Da der chuunsonskei den Blick auf sich zieht, sollte er möglichst nach dem Goldenen Radius angeordnet sein. Meist lehnen sich die kyoujiseki zu dem chuunskei, was auch sehr viel ausmacht.

Natürlich muss man sich nicht nur an diese Stilrichtung halten. So kann man z.B. in der Anzahl der Steine variieren. Jedoch gibt es einige Regeln, die man beachten soll. So sollte immer einer ungerade Anzahl der Steine verwendet werden, da dies einfach natürlicher wirkt. Auch bei der größe der Steine ist es ähnlich wie beim Sanzon, so sollte es einen großen und mehrere kleine geben. Und bei der Positionierung sollte man auf jedenfall darauf achten, dass nicht alle Steine in eine gleiche Richtung stehen. Dadurch würde das Becken nicht mehr natürlich wirken, was man nicht erreichen will.

Die Bepflanzung ist auch ein wichtiger Aspekt bei den Iwagumis. Es sollten bestens nicht zu große Pflanzen verwendet werden, da diese von den Steinen ablenken würden. So eignen sich rasenbildende Pflanzen perfekt für die Iwagumis, wie z.B. Hemianthus callitrochoides oder glossotigma elanitoides. Diese bilden dann eine Grünfläche um die Steine herum. Wie immer in der Naturaquaristik sollten nicht zu viele verschiedene Pflanzen eingesetzt werden, bei den kleinen Becken wirken 1-2 Pflanzenarten perfekt. So könnte man z.B. im Vordergrund ein Rasen aus callitrochoides und im Hintergrund eine kleine Nadelgrasfläche Pflanzen. Dadurch erreicht man eine schöne Tiefenwirkung. Aber natürlich sieht auch ein rein mit Bodendeckern bepflanztes Becken super aus.


Für die Iwagumibewohner gilt eigentlich das gleiche wie immer in der Naturaquaristik. Garnelen eignen sich super um das Becken algenfrei zu halten und sehen nebenbei auch noch super aus. Diese sind ja sowieso in letzter Zeit zu einem richtigen Trend geworden und es gibt so langsam schon eine sehr große Auswahl an ihnen. Aber auch ein Schwarm von Salmlern, am besten kleinen wie Boraras oder ähnlichem wirkt perfekt in so einem Becken, denn die Farben wirken einfach unglaublich, wenn die Fische auf über satt grünen Rasen schwimmen.


Für die Pflege ist sehr wichtig, dass man den Bodendecker so flach wie möglich hält und die Pflanzen dadurch immer gut beschneidet. Damit die Pflanzen in ihrer vollen Pracht gedeihen ist eine gute Co2 sowie Nährstoffdüngung unabdingbar. Das Becken vor einem Algenbefall zu schützen ist vor allem in den ersten Wochen sehr wichtig, aber auch sehr schwierig, da die Bodendecker eher langsam wachsen und es so zu einem Nährstoffüberangebot kommen kann. Somit sind die ersten Wochen auch die kritischsten, in denen man besonders aufpassen sollte. Mit einer Methode, die ich von Tom Bahrr gesehen habe, kann man dagegen vorgehen. Bei dieser wird in den ersten Wochen auf einen emersen Wuchs zurückgegriffen. Diese Methode werde ich in einem anderen Artikel noch genauer vorstellen.


Somit kann man sagen, die Iwagumis können wirklich atemberaubend schöne und beruhigende Becken werden, wenn man sich die Zeit für die Einrichtung nimmt,die richtigen Dekoration verwendet und das Becken ausreichend pflegt. Aber ein schön eingerichetes Iwagumi wird alle Blicke ihrerer Verwandten auf sich ziehen.

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Wer mich mit der Seite etwas unterstützen will und den Artikel interessant fand, kann dies mit einem Klick auf die unten stehenden Links tun. Mich würde dies sehr freuen und jeder Klick würde mir sehr helfen. Vielen Dank!

Dienstag, 13. November 2007

Amazonas 14 mit Takashi Amano

In der aktuellen Ausgabe der Amazonas kann man einen schönen Artikel über Takashi Amano und seine Arbeiten lesen. Es wird die Naturaquariengalarie von ADA, die Fotografie Amanos und noch einiges weiteres besprochen. Natürlich untermalen super Fotos den ganzen Artikel. Aber das ist noch nicht alles, denn in der nächsten Ausgaben wird der Artikel fortgesetzt mit einem wirklichen schmankerl, denn dort wird darüber berichtet, wie Amano seine Becken einrichtet, wahrscheinlich einem der interessantesten Sachen die es in der Naturaquaristik gibt.
Geschrieben ist der Artikel übrigens von niemand anderem als Oliver Knott, dem wohl erfolgreichsten deutschen Aquascaper.

Neben dem Bericht gibt es natürlich noch viel mehr in der Zeitschrift zu lesen, wie etwa einem Bericht über die Zwergfische, über Genmanipulkierte, so genannte Transgene Fische, einem Blick hinter die Kulissen bei der Futterproduktion uvm.

Wer in der nähe keinen Laden hat, der die Zeitschrift führt, dem will ich die Seite des Verlags empfehlen.Dort kann man neben der aktuellen auch alle anderen Zeitschriften bestellen, jeweils für 3,60€ + Versand, also wäre es dann ratsam bis nächsten Monat zu warten und die nächste Ausgabe gleich mitzubestellen. Da möchte ich euch aber auch noch auf die Ausgabe nr.8 November/Dezember 2006 aufmerksam machen. Dort ist das Hauptthema Naturaquarien, was wahrscheinlich aus sehr interessant für euch ist.

Samstag, 10. November 2007

Videos von der ADA Gallery

Neben den Bildern der National Gallery, die ich euch hier gezeigt habe, habe ich nun auch 2 Videos mit einem Gang durch die Gallery gefunden. Diese Videos sind natürlich wieder bei Youtube zu finden, aber hier könnt ihr sie auch angucken und ich denke das ist ein Muss für jeden. Es ist bestimmt nicht so beeindruckend wie wenn man wirklich durch die Gallery geht, aber ein schmankerl ist es denke ich für jeden, der noch nie da war. Hier nun die Videos



Video von Amanos Riesenaquarium

Die meisten kenne wahrscheinlich das Riesen 9000l Aquarium, welches in Takashi Amanos Wohnzimmer steht. Wer es nicht kennt, hier erstmal ein paar Bilder davon:




Nun bin ich beim stöbern durch das Internet auf ein Video gestoßen, welches Amano zeigt wie er seine Altum Skalare des Beckens füttert. Es ist wirklich schön anzugucken, da das Becken denke ich jeden beeindruckt und gewegte Bilder sind natürlich sehr schön. Auch wenn die Kameraführung nicht die beste ist, sollte es sich eigentlich jeder mal angucken.